Puerto de la Luz: Hafenbereiche von Las Palmas im Überblick
Kreuzfahrtmole, Fährterminals, Yachthafen und Containerhafen im Überblick
Der Hafen von Las Palmas (Puerto de la Luz) gehört zu den größten Häfen Spaniens und gliedert sich in weit auseinanderliegende Bereiche: Kreuzfahrtmole Santa Catalina, Fährterminals, Yachthafen, Containerhafen und den Ölhafen Reina Sofía. Diese Übersicht zeigt, welcher Bereich für Sie relevant ist.
Überblick: Puerto de la Luz – einer der größten Häfen Spaniens
Der Hafen von Las Palmas, offiziell Puerto de la Luz y de Las Palmas, gehört zu den größten und wichtigsten Häfen Spaniens und des gesamten Atlantiks. Er erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer im Norden der Stadt und ist in klar getrennte Bereiche gegliedert: Kreuzfahrtmole, zwei separate Fährterminals, Containerhafen, Yachthafen und einen Industriehafen für Ölplattformen und Spezialschiffe. Diese Bereiche liegen teils mehrere Kilometer auseinander – wer sich vorab orientiert, spart sich unnötige Wege und Wartezeiten.
Muelle Santa Catalina – die Kreuzfahrtmole
Die Kreuzfahrtmole Muelle Santa Catalina ist die einzige Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe wie AIDA oder Mein Schiff und liegt außergewöhnlich zentral: nur rund 500 Meter vom Parque Santa Catalina und dem Busbahnhof Terminal Santa Catalina entfernt, fast direkt am Canteras Strand und in Gehweite der meisten Hotels der Stadt. Auch mit dem Auto ist die Mole über die Stadtautobahn Avenida Marítima mit eigener Ausfahrt „Santa Catalina / Muelle" schnell erreichbar, ein Parkhaus liegt direkt gegenüber. Wer zum ersten Mal ankommt und wissen möchte, wo genau AIDA und Mein Schiff anlegen, welche Ausflüge sich lohnen und worauf man bei Taxis an der Mole achten sollte, findet alle Details auf unserer Seite Kreuzfahrthafen Las Palmas: Muelle Santa Catalina im Detail.
Fährterminals: Fred Olsen und Naviera Armas – zwei getrennte Anlegestellen
Anders als viele Reisende annehmen, gibt es keinen gemeinsamen Fähranleger in Las Palmas. Fred Olsen Express legt direkt am Parque Santa Catalina an, in unmittelbarer Nähe der Kreuzfahrtmole. Naviera Armas hingegen betreibt seit dem Neubau ein eigenes, modernes Terminal am Muelle Nelson Mandela, das deutlich weiter im Hafengebiet liegt und über eine eigene Buslinie angebunden ist. Wer die falsche Anlegestelle ansteuert, verpasst im schlimmsten Fall die Fähre. Alle Details zu Lage, Routen und Ankunft der beiden Reedereien findest du auf unserer Seite Fährverbindungen Gran Canaria: Fred Olsen & Naviera Armas.
Transfers im und ab Hafen
Da Kreuzfahrtmole, Fährterminals, Yachthafen und Industriehafen zum Teil kilometerweit auseinanderliegen, lohnt es sich, die passende Anlegestelle vorab zu kennen. Zur Einordnung: Vom Muelle Santa Catalina zum neuen Naviera-Armas-Terminal am Muelle Nelson Mandela sind es rund 5,3 km Fahrweg, vom Armas-Terminal zum Muelle Deportivo (Yachthafen) sogar bis zu 8,4 km – die größte Distanz innerhalb des Hafens. Wer sich verfährt oder die falsche Anlegestelle ansteuert, verliert also nicht ein paar Minuten, sondern schnell eine halbe Stunde. Wir haben für jede Kombination aus Anlegestelle und Zielort die passende Transfer-Lösung zusammengestellt: Hafen-Transfers Las Palmas – die richtige Verbindung je nach Anlegestelle.
Hafenrundfahrt per Boot
Wer den riesigen Hafen einmal komplett vom Wasser aus sehen möchte, kann an einer Hafenrundfahrt teilnehmen – vorbei an Kreuzfahrtmole, Fährterminals, Yachthafen und den Containerbrücken des Frachthafens. Alle Details zu Anbietern, Dauer und Startpunkt: Hafenrundfahrt Las Palmas per Boot.
Muelle Leon y Castillo und Muelle Cristobal Colón
Der nordwestliche Teil des Puerto de la Luz ist einer der größten Containerhäfen im Atlantik und ein zentraler Umschlagplatz zwischen Europa, Afrika und Amerika. Für Besucher ist dieser Bereich nicht frei zugänglich, aber vom Wasser oder von bestimmten Aussichtspunkten aus gut zu beobachten. Alle Details: Containerhafen Las Palmas.
Yachthafen Muelle Deportivo
Die Muelle Deportivo liegt südlich der Kreuzfahrtmole, in Richtung Stadtzentrum, und ist auch für Nicht-Segler ein beliebtes Ziel: An der Marina reihen sich Restaurants und Bars mit Blick auf die Yachten. Alle Infos: Yachthafen Las Palmas – Marina Muelle Deportivo.
Pier Reina Sofía: Ölplattformen und Spezialschiffe
Der über 3 Kilomter lange Pier Reina Sofía erregt immer wieder das Interesse wegen der anliegenden Ölplattformen und Spezialschiffen. Diese Riggs und Spezialschiffe werden am Reina Sofia Pier und werden dort repariert und gewartet. Wichtig zu wissen: In Las Palmas wird nicht nach Öl gebohrt, der Hafen dient ausschließlich als Reparatur- und Wartungsstandort für Bohrinseln aus Westafrika und dem Atlantik – ein Anblick, der viele Besucher überrascht.
Verkehrsverbindungen
Der gesamte Hafenbereich ist über die Stadtautobahn Avenida Marítima (GC-1) sowie mehrere Guagua-Buslinien angebunden. Der Busbahnhof Terminal Santa Catalina liegt direkt vor der Kreuzfahrtmole Santa Catalina, von dort verkehren stündlich Busse zum Flughafen und in den Süden der Insel. Zum Naviera-Armas-Terminal an der Muelle Nelson Mandela führt die Buslinie 18 von Guaguas Municipales. Taxis stehen an allen Anlegestellen bereit, die Fahrpreise variieren je nach Zone und Entfernung. Innherlab des Hafens dürfen Taxifahrer einen geringfügigen Zuschlag erheben.